Disclaimer 11.9.2004, 8:46

(…), aber wir wissen ja bereits, wie das mit dem Schreiben ist, nicht selten zieht ein Wort das nächste nach sich, nur, weil sie zusammen gut klingen, weshalb oftmals der Respekt der Leichtfertigkeit und die Moral der Ästhetik zum Opfer fällt, falls solch feierliche und überdies niemandem dienliche Konzepte in einem Diskurs wie diesem überhaupt angebracht sind. Aus diesen wie auch anderen Gründen schaffen wir uns im Leben nahezu unbemerkt so viele Feinde.

José Saramago, Die Reise des Elefanten

Aus dem Portugiesischen von Marianne Gareis. München: btb, 2012 (162f).

Da dieser disclaimer bereits fast seit Anbeginn (6.7.2004) des Mütterlog besteht, bleibt sein Erscheinungsdatum, welches man sich gerne näher betrachten darf, gleich, mögen auch die hier dargebrachten Textperikopen von Mal zu Mal jüngeren Erscheinungs- oder gar Entstehungsdatums sein.

Weiters sei darauf verwiesen, dass das muetterlog keinesfalls ein tagesaktuelles Kommentarmedium sein kann – und das auch gar nicht will. Auch möge der Umstand, dass ich meine Beiträge bis zu vier Wochen im Voraus verfasse, mich (und Sie, die pt. Mütterlogionäre und -ören) davor bewahren, heißläufig-schnellschießende Befind- und Meinerlichkeiten abzusondern. Danke also für Ihr Verständnis, wenn sich hier keine auf aufpoppende ***BREAKING NEWS*** (sie mögen noch so tragisch, unfassbar oder skurril sein) reagierende Noten finden: Die Welt ist allzu voll davon, und nicht zuletzt deshalb findet man mich auch nicht in den sog. sozialen Medien.

Indes, Grundhaltungen bilden sich aus distanzierterer Perspektive ohnehin zuverlässiger ab, steht zu hoffen.

Um Sie nun vollends zu beruhigen: Ich helfe, überall, zu den Guten (m/w/d)!

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